Mit Sack und Pack Richtung Asien.
Heute sind unser Geschäftsführer Andreas Fritz und unser Sales Manager Alexander Götz nach China und Taiwan aufgebrochen.
Begleitet werden die beiden von Ralph Matthäus (Wittmann Härterei), Frank Werz (Werz Vakuum Wärmebehandlung) und Benjamin Langer (Siegener Werkzeuge) – allesamt Mitglieder im Industrieverband Härtetechnik.
Der Anlass:
Vor einigen Jahren war der taiwanesische Härtereiverband bei uns am Firmensitz in Ötisheim sowie bei der Härterei Wittmann zu Besuch. Jetzt erwidern wir diesen Besuch.
Das Ziel:
Keine Härterei gleicht der anderen. Ob bei der Betriebsgröße, den internen Prozessen oder den Anforderungen an die Bauteilsauberkeit – wir wollen uns vor Ort selbst ein Bild von der Komplexität der Härtereien in Fernost machen.
Selbstverständlich kommen wir nicht mit leeren Händen. Bei der Anzahl an Stationen, die besucht werden, kam einiges an Gastgeschenken zusammen – Tetris-Kenntnisse waren beim Kofferpacken definitiv von Vorteil. Eine logistische Meisterleistung, im wahrsten Sinne des Wortes.
Keine Kompromisse bei der Sauberkeit.
Ein Mikrogramm Öl auf einem Triebwerksteil kann eine Hitzeschutzschicht zum Ablösen bringen. Ein einziger Titanspan im falschen Bauteil kann einen Ausfall verursachen, der in der Luftfahrt existenzielle Folgen hat. Damit trägt die industrielle Bauteilreinigung eine enorme Verantwortung: Als letzter Schritt vor Montage und Auslieferung entscheidet sie darüber, ob eine Baugruppe einsatzfähig ist.
Markus Mitschele, Sales Manager bei HEMO, hat mit der Zerspanung Maschinenmarkt darüber gesprochen, wie wir diese letzte Meile absichern. Im Interview verrät er unter anderem:
▶ Warum Lösemittelreinigung bei ölbasierten Prozessen wirtschaftlicher ist als wässrige Verfahren
▶ Wie sich zwei Reinigungsverfahren in einer einzigen Anlage kombinieren lassen, wenn Kunden mit Ölen und Emulsionen gleichzeitig arbeiten
▶ Warum Auditoren im Aerospace-Bereich heute lückenlose, digitale Prozessdokumentation verlangen – und wie OPC UA das leistet
Darüber hinaus spricht er über zwei Entwicklungen, die die Branche zunehmend prägen: die Reinigung von Titanspänen im Kontext der Kreislaufwirtschaft sowie steigende Qualitätsanforderungen im Defence-Sektor.
Das ganze Interview gibt es hier:
Nicht jede Anlage muss alles können. Sie muss nur das Richtige können. 🎯
In der Praxis sehen wir es immer wieder. Viele Reinigungsaufgaben brauchen keine Hochleistungsanlage mit jedem erdenklichen Extra, sondern eine Lösung, die zuverlässig läuft, wirtschaftlich bleibt und trotzdem keine Kompromisse bei der Sauberkeit macht. Genau dafür haben wir die HEMO COMPACT entwickelt. Eine bewusste Rückbesinnung auf das Wesentliche.
Der Vorteil für unsere Kunden ist klar: Man zahlt nicht für Funktionen, die man nie braucht. Schon die Basisanlage arbeitet vollständig unter Vakuum, reinigt in zwei durchdachten Schritten – Spritz- und Flutreinigung, gefolgt von Dampfentfetten und Vakuumtrocknen – und bereitet das Lösemittel durch permanente Destillation kontinuierlich auf. Die direkte Wärmerückgewinnung senkt zusätzlich den Energieverbrauch und damit die Betriebskosten.
Besonders macht die HEMO COMPACT ihre Flexibilität in der Chargengröße. Diese lässt sich zwischen 480 x 320 x 200 mm und 600 x 400 x 300 mm frei wählen, und zwar ganz ohne Aufpreis. Die Anlage passt sich dem Bauteil an, nicht umgekehrt.
Dabei ist sie von Grund auf durchdacht, nicht heruntergekürzt: Teleservice, Barcode-Scanner und automatische Beschickung gehören selbstverständlich dazu.
Und weil Anforderungen mit der Zeit wachsen, ist die HEMO COMPACT von Anfang an so konzipiert, dass sie sich erweitern lässt. Zusätzliche Ausstattung wie beispielsweise Ultraschall oder ein Tank für Feinreinigung sowie weiteres Equipment lassen sich bei Bedarf nachrüsten. Das ist gelebte Investitionssicherheit: heute genau das kaufen, was man braucht, und morgen trotzdem für mehr gerüstet sein.
Diese Klarheit im Konzept steckt in jeder Anlage, die wir bauen – der Anspruch, mit dem wir seit fast 50 Jahren aus unserer schwäbischen Firmenzentrale heraus Reinigungstechnik entwickeln.
🎬 Endlich ist es so weit: Wir freuen uns, unseren Beitrag in der deutschen TV-Serie „Hidden Champions“ von Welt der Wunder mit euch zu teilen! 🎬
Für alle, die Welt der Wunder noch nicht kennen: Es handelt sich um eine renommierte Medienplattform rund um Innovation, Wissenschaft, Technologie und die Unternehmen, die die Zukunft gestalten.
Wir sind stolz, Teil dieser Serie zu sein, und freuen uns, unsere Geschichte mit euch zu teilen.
Viel Spaß beim Anschauen!
Technische Sauberkeit trifft Nachhaltigkeit: Moderne BEYOND-Reinigung für Sensorgehäuse
Die Anforderungen an technische Sauberkeit steigen kontinuierlich. Gleichzeitig gewinnen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung immer mehr an Bedeutung.
Ein US-amerikanischer Sensorhersteller hat deshalb seine bisherige wässrige Mehrbadanlage durch eine modern BEYOND-Anlage von HEMO ersetzt, die wasser- und lösemittelbasierte Reinigung in einem einzigen Prozess kombiniert. Dadurch lassen sich selbst komplexe Innenräume zuverlässig von Spänen, Ölen und Rückständen befreien, während die Bauteile gleichzeitig eine einwandfreie Oberfläche erhalten.
Der entscheidende Vorteil für den Kunden:
Die Kombination aus einem polaren und einem unpolaren Reinigungsmedium, die für die Reinigung miteinander vermischt und später wieder physikalisch voneinander getrennt und aufbereitet werden, ermöglicht hohe Reinigungsqualität bei gleichzeitig deutlich reduziertem Ressourcenverbrauch. Ergänzt wird dies durch automatisierte Be- und Entladung, eine intuitive Bedienung sowie Kapazitätsreserven für zukünftige Anforderungen.
Ein weiterer zentraler Bestandteil ist die geschlossene Prozessführung: Die eingesetzten Reinigungsmedien werden destillativ aufbereitet und im Kreislauf wiederverwendet, wodurch die einzelnen Verbräuche deutlich reduziert werden können.
Dieses Projekt verdeutlicht, dass hohe Reinigungsqualität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sich nicht ausschließen, sondern miteinander funktionieren können.
Vielen Dank an unseren Kunden für das Vertrauen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Aus Herausforderungen entstehen Lösungen. Aus Lösungen entstehen Innovationen.
-> HEMO zum zweiten Mal unter den TOP 100 Innovatoren Deutschlands <-
Vergangenen Freitag durfte unser Geschäftsführer Volker Hösel in Heidelberg die TOP 100-Auszeichnung entgegennehmen. Die persönliche Gratulation durch Christian Wulff war dabei ein besonderer Moment.
Für uns bedeutet Innovation, Bewährtes immer wieder auf den Prüfstand zu stellen sowie Prozesse, Technologien und Lösungen kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dass dieser Anspruch nicht nur ein Versprechen ist, belegen fast 50 Jahre Innovationskraft bei HEMO: Nahezu alle heute etablierten Schlüsseltechnologien der Lösemittel- und Hybridreinigungstechnik gehen auf Patente der HEMO GmbH zurück. Erst vor Kurzem wurde mit dem BEYOND-Verfahren ein komplett neues Reinigungsverfahren aus dem Hause HEMO patentiert.
Innovation entsteht bei HEMO nicht im Alleingang, sondern ist das Ergebnis von jahrzehntelanger Erfahrung, technischem Know-how, Neugier und dem gemeinsamen Anspruch, für unsere Kunden die beste Lösung zu entwickeln. Deshalb gehört diese Auszeichnung unserem gesamten Team. Danke für euren täglichen Einsatz, eure Kompetenz und eure Leidenschaft.
Surface Alliance Sales Meeting 2026
Ein weltweites Netzwerk trifft sich
Diese Woche durften wir die Surface Alliance an unserem HEMO-Hauptsitz in Ötisheim begrüßen.
Mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt kamen für mehrere Tage des Austauschs und der Zusammenarbeit zusammen – unter anderem aus Indien, Taiwan, China, Norwegen, den USA und vielen weiteren Ländern.
Das Meeting begann mit einem informellen Get-together, gefolgt von Präsentationen, Diskussionen und Updates aus dem gesamten Netzwerk.
Zentrale Themen waren:
✔ Aktuelle Projekte und zukünftige Chancen
✔ Markteinblicke aus verschiedenen Regionen weltweit
✔ Zusammenarbeit innerhalb der Surface Alliance
✔ Internationale Perspektiven und Erfahrungen
Neben den offiziellen Programmpunkten entstanden einige der wertvollsten Gespräche jedoch in den Pausen – bei Kaffee, beim Abendessen und in spontanen Unterhaltungen.
Besonders aufgefallen ist die große Offenheit aller Beteiligten. Unterschiedliche Märkte, Perspektiven und Kulturen kamen in einem sehr konstruktiven und partnerschaftlichen Austausch zusammen.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren und diese Tage mitgestaltet haben – insbesondere an diejenigen, die weite Reisen auf sich genommen haben, sowie an alle Partner der Surface Alliance für ihr Vertrauen und ihre enge Zusammenarbeit.
Wir nehmen viele neue Impulse, starke Verbindungen und viel Rückenwind für die kommenden Projekte mit.
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Surface Alliance Sales Meeting.
„Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg.“
— Henry Ford
Eine Reinigungsanlage länger als ein olympisches Schwimmbecken
Für einen Hersteller von Edelstahlrohren mit besonders hohen Anforderungen an technische Sauberkeit wurden wir mit einer Aufgabe betraut, die sich mit Standardanlagen nicht lösen ließ:
Rohre mit Längen von bis zu 24 Metern mussten unter definierten Sauberkeitsvorgaben gereinigt werden. Gleichzeitig war ein jährlicher Output von mehreren Millionen Metern gefordert.
Das Ergebnis: eine 60 Meter lange Rohrreinigungsanlage mit einer über 24 Meter langen Behandlungskammer und Chargengewichten von bis zu 3.000 Kilogramm.
Der Reinigungsprozess erfolgt vollständig unter Vakuum. Zunächst werden die Rohre in einem Lösemittelbad gereinigt, anschließend im Lösemitteldampf entfettet, mit Wasserdampf gespült und intensiv getrocknet.
Ein entscheidendes Element der Anlage ist die neigbare Reinigungskammer. Durch die gezielte Neigung verbessern sich die Strömungsverhältnisse im Rohrinneren deutlich. Gleichzeitig ermöglichen die Neigung und leistungsstarke Pumpen besonders schnelle Befüll- und Entleerzyklen – ein wichtiger Faktor, um die geforderten Durchsatzmengen zu erreichen.
Zusätzlich kann der Beladewagen mithilfe von Bereichsabgrenzungen in unterschiedliche Segmente unterteilt werden. Dadurch lässt sich die Anlage flexibel an verschiedene Rohrlängen anpassen.
Wir danken unserem Kunden für dieses spannende Projekt und das entgegengebrachte Vertrauen in HEMO.
BEYOND Patent – HEMO GmbH
Seit 2017 haben wir bei HEMO das BEYOND-Verfahren entwickelt und als Patent geschützt. Es baut auf unseren VAIOCS- und SOLVACS-Technologien auf und ergänzt deren Prozessansatz.
Bislang kannte man nur die sehr erfolgreiche Hybrid-Technologie, welche Lösemittel und Wasser mit Reiniger in zwei separaten Kreisläufen nutzt, um organische und anorganische Rückstände perfekt von den Bauteilen zu lösen.
Beyond kombiniert diese beiden Kreisläufe nun, indem es Lösemittel und Wasser für den Reinigungsprozess in der Kammer mischt und nach dem Reinigungsprozess wieder physisch trennt und jeweils aufbereitet.
So erzielt der Kunde perfekte Ergebnisse bei kürzerer Chargenzeit.
Beyond-Prozesse können sehr gut mit Wasser umgehen und sind daher hervorragend geeignet für die Reinigung nach dem Gleitschleifen oder Bearbeiten mit wasserbasierten Kühlschmierstoffen und Emulsionen.
Ziel von Beyond ist es, betreuungsintensive und im Unterhalt sehr teure wässrige Mehrbadanlagen mit einer einzigen Kammeranlage zu ersetzen.
Das Patent steht für unseren kontinuierlichen Entwicklungsanspruch und bildet bis heute die Grundlage für anspruchsvolle Reinigungsprozesse.
Anlagenmodernisierung bei internationalem Präzisionsteilehersteller
Ein mittelständischer, international agierender Präzisionsteilehersteller aus Bayern fertigt Komponenten für Automotive-, Medizin-, Aerospace- und Defense-Anwendungen. Im Zuge seiner Weiterentwicklung ersetzt er sukzessive bestehende Wettbewerbsanlagen durch HEMO-Anlagen.
Hintergrund dieser Modernisierung sind gestiegene Anforderungen an Reinigungsqualität, Prozessstabilität und Energieeffizienz.
Die jüngste Anlage wurde vor allem zur Kapazitätserweiterung entwickelt. Dabei war die Aufgabe klar definiert: doppelter Durchsatz im Vergleich zur Bestandsanlage, höhere Reinigungsqualität sowie ein stabiler 24/7-Betrieb.
Am Standort in Polen ist dies bereits die zweite HEMO-Anlage. Zuvor wurde dort eine Hybrid-Reinigungsanlage in die Härterei integriert.
Doch Kundenzufriedenheit endet für uns nicht bei der Anlage selbst:
Die Inbetriebnahme erfolgt durch unser polnischsprachiges Serviceteam direkt vor Ort.
Parallel dazu begleiten wir weitere Projekte in Kanada und den USA – inklusive Verlagerung und Inbetriebnahme bestehender Anlagen durch unser US-Team.
Danke an alle Beteiligten für die partnerschaftliche Zusammenarbeit und das Vertrauen in HEMO.
Zoologie trifft industrielle Reinigungstechnik
Diesmal: im Naturhistorischen Museum Basel
Die Erfolgsgeschichte von HEMO in der Knochenreinigung begann 2016 mit der Entwicklung der ersten Anlage für das Naturhistorische Museum der Burgergemeinde Bern.
Bei der Präparation und Aufbewahrung von Knochen können bei unzureichender Entfettung langfristige Schäden an der Knochenstruktur entstehen, etwa durch Zersetzung der organischen Matrix, Verfärbungen und Materialinstabilität. In vielen älteren Systemen ist dieser Effekt nach wie vor ein Thema.
Hinzu kamen sehr lange Prozesszeiten von mehreren Wochen sowie ein entsprechend hoher Ressourcenverbrauch. Auch die eingesetzten Lösemittel führten zu Geruchsbelastungen mit Auswirkungen auf Arbeitsumfeld, Gesundheitsschutz und Betrieb.
Mit der HEMO-Lösung hat sich der Prozess deutlich verändert:
– Chargenzeiten von ca. 1–4 Tagen statt über 200 Stunden in der Vorgängertechnik
– Einhaltung aktueller Standards im Bereich Entfettungstechnik
– Deutlich reduzierter Lösemittelverbrauch bis nahezu null im Betrieb
– Keine relevante Geruchsbelastung
– Reduzierter Energieeinsatz
Und vor allem:
Deutlich verbesserte und stabil reproduzierbare Entfettungsergebnisse.
Die Anlage zeigt im direkten Vergleich, was technisch möglich ist – insbesondere gegenüber älteren Systemen, die in ähnlicher Form teilweise noch im Einsatz sind.
Wir bedanken uns herzlich beim Naturhistorischen Museum Basel für dieses spannende Projekt und das entgegengebrachte Vertrauen in HEMO.
Die Hochschule Heilbronn zu Gast bei HEMO: Industrielle Teilereinigung aus erster Hand⠀
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Diese Woche durften wir 25 Studierende der Fakultät Technik der @hochschule_heilbronn an unserem Standort in Ötisheim begrüßen. Im Rahmen einer Exkursion des Studiengangs Umwelt- und Prozessingenieurwesen erhielten die Teilnehmenden gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Mannschreck spannende Einblicke in die Praxis der industriellen Teilereinigung und die damit verbundenen Qualitätsanforderungen – von modernen Analyseverfahren zur Bewertung der Bauteilsauberkeit in unserem Labor bis hin zu unseren Anlagen im Technikum, anhand derer wir den Studierenden sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die praktische Anwendung veranschaulichen konnten. Abschließend gab es für alle eine Werksführung.⠀
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Die interessierten Fragen und fachlichen Diskussionen der Studierenden haben einmal mehr gezeigt, wie konkret und anwendungsnah viele dieser Themen bereits in ihrem Wahlfach Technische Sauberkeit behandelt werden. ⠀
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Vielen Dank an Frau Prof. Dr. Mannschreck und alle Studierenden für das große Interesse und die spannenden Gespräche. Es hat uns gefreut, unser Wissen und unsere Erfahrungen weiterzugeben und den zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieuren einen praxisnahen Einblick in unser Tätigkeitsfeld zu ermöglichen. Für den weiteren Studienverlauf wünschen wir viel Erfolg und freuen uns auf ein Wiedersehen. ⠀
Neuzugang Technikum:
Neuzugang im Technikum: Niederdruck-Plasmaanlage
Wir haben unser Technikum um eine Niederdruck-Plasmaanlage von Diener Electronic erweitert.
Die Anlage nutzen wir vor allem für Kundenversuche. Gereinigte Bauteile können damit gezielt nachbehandelt werden. Ziel ist eine höhere Reinheit der Oberfläche oder eine definierte Veränderung der Oberflächenbeschaffenheit.
Die Plasmareinigung ist ein Feinstreinigungsverfahren, bei dem ein ionisiertes Gas, beispielsweise Sauerstoff- oder Argonplasma, eingesetzt wird. Dabei werden organische Rückstände auf der Oberfläche durch chemische Reaktionen und Ionenbeschuss aufgespalten, in flüchtige Bestandteile umgewandelt und anschließend entfernt.
Was dabei besonders interessant ist: Dieses Verfahren reinigt nicht nur, sondern aktiviert gleichzeitig die Oberfläche. Das verbessert die Benetzbarkeit und schafft bessere Voraussetzungen für die Haftung nachfolgender Beschichtungen.
Genau deshalb wird die Plasmareinigung oft vor dem Kleben, Lackieren oder Beschichten eingesetzt. Typische Branchen sind die Halbleitertechnik, Medizintechnik, Automobilindustrie sowie Luft und Raumfahrt.
Für uns ist die Niederdruck-Plasmaanlage nicht nur eine neue Technologie im Technikum, sondern vor allem eine sinnvolle Ergänzung unserer Prozesse, um unseren Kunden eine noch höhere Reinigungsqualität ermöglichen zu können.
Neue Reinigungsanlage für einen Kunden in Norwegen
Für einen international ausgerichteten Kunden aus der Defense-Branche mit Hauptsitz in Norwegen haben wir eine neue Reinigungsanlage realisiert.
Für das Werk in Norwegen ist es die erste Anlage von uns, allerdings sind bereits zwei unserer Anlagen am Standort in Spanien im Einsatz. Die neue Installation ersetzt dort eine bestehende Altanlage eines Wettbewerbers.
Die Herausforderung
Im laufenden Betrieb müssen sowohl neue Reinigungskörbe als auch mehrere tausend Bestandskörbe mit stark abweichenden Dimensionen im Mischbetrieb verarbeitet werden.
Dies gelingt durch die durchdachte Beschickung der Anlage: Speziell konzipierte, auf individuelle Korbmaße angepasste Korbträger ermöglichen die Aufnahme und den sicheren Transport der unterschiedlichen Körbe. Durch die Möglichkeit, diese auf zwei parallelen Spuren zu verarbeiten, entsteht ein effizienter Materialfluss bei gleichzeitig einfacher Handhabung.
Die Anlage ist dabei so ausgelegt, dass sie auch unter diesen Bedingungen eine konstant hohe Reinigungsqualität liefert und dabei robust genug ist, um ohne hochspezialisiertes, perfekt geschultes Personal betrieben zu werden.
Das Besondere
Die Kapazitätserhöhung wird unter anderem durch Schnellprogramme mit nur einem Tank realisiert. Möglich wird das durch die hohe Qualität der internen Lösemittelaufbereitung und die damit verbundene Prozessstabilität.
Auch energetisch wurde die Anlage deutlich optimiert. Durch die mehrfache Nutzung der eingesetzten Heizenergie (bis zu fünffach im Prozesskreislauf) konnte der Energiebedarf signifikant reduziert werden.
Dieses Projekt zeigt einmal mehr, wie stark Reinigungslösungen sich an den individuellen Rahmenbedingungen der Kunden orientieren. Wir bedanken uns für die professionelle Zusammenarbeit und das erneute Vertrauen in eine Anlage von HEMO.
Grüße aus Dortmund – Kongress Stanztechnik 2026
Der Kongress Stanztechnik 2026 in Dortmund brachte rund 200 Teilnehmer und 33 Aussteller aus der Stanz- und Umformtechnik zusammen und gab einen kompakten Überblick über aktuelle Branchenthemen.
Im Mittelpunkt standen zentrale Herausforderungen aus der Praxis rund um Fertigungsstabilität, Bauteilsauberkeit und Prozessintegration. Unser Sales Manager Markus Mitschele war für HEMO vor Ort und stellte unsere praxisbewährten Lösungen für die industrielle Teilereinigung vor.
Denn in der Stanz- und Umformtechnik ist die Reinigung von Bauteilen längst ein entscheidender Faktor für stabile Fertigungsprozesse. Steigende Anforderungen an Sauberkeit und gleichbleibende Qualität wirken sich unmittelbar auf die gesamte Prozesskette und die Endprodukte aus.
Mit unseren knapp 50 Jahren Erfahrung in der industriellen Teilereinigung stellen wir sicher, dass Bauteile nach der Fertigung zuverlässig gereinigt und für nachgelagerte Fertigungsschritte bereitgestellt werden.
Wenn Partikel keine Chance mehr haben
Bei der mechanischen Bearbeitung von ferromagnetischen Werkstoffen (z. B. Schleifen, Bohren, Drehen) kann Restmagnetismus in den Bauteilen entstehen.
Das Problem: Feinste ferromagnetische Partikel werden dadurch regelrecht festgehalten – insbesondere an Kanten, Bohrungen und magnetischen Polbereichen. Selbst Verfahren wie Ultraschall oder Hochdruckumfluten haben hier oft nur begrenzte Wirkung.
Die Folge in der Praxis: Restschmutz bleibt im System, Prozesse werden instabil, Nacharbeit steigt.
Ein entscheidender, oft unterschätzter Schritt ist daher die Entmagnetisierung vor der Reinigung, die technisch über ein in die Beschickung integriertes Entmagnetisierungsmodul umgesetzt werden kann.
Durch ein abklingendes magnetisches Wechselfeld wird der Magnetismus im Bauteil gezielt reduziert, sodass Partikel wieder frei ablösbar sind. Der Restmagnetismus wird üblicherweise in A/cm gemessen und liegt je nach Anwendung häufig bei < 2 A/cm – bei sensiblen Bauteilen deutlich darunter.
Für technisch saubere und prozesssichere Reinigung ist das in vielen Fällen keine Option, sondern Voraussetzung.
Bei HEMO berücksichtigen wir diese Effekte bereits in der Auslegung unserer Reinigungsanlagen und betrachten Bauteilzustände ganzheitlich – von der Bearbeitung bis zur stabilen, prozesssicheren Teilereinigung.
Kompakt geplant. Stark im Ergebnis.
Söderlunds Metall AB aus Gnosjö in Schweden ist eine spezialisierte Dreherei mit hoher Fertigungstiefe. Im Zuge einer Modernisierung stand das Unternehmen vor der Aufgabe, ihre alte Reinigungsanlage zu ersetzen. Gefragt war eine Anlage, die sich nahtlos in die bestehende Struktur einfügt und den Reinigungsprozess spürbar verbessert.
Die Entscheidung fiel dabei bewusst auf HEMO – dank technischer Kompetenz, durchdachtem Anlagenkonzept und stabil reproduzierbaren Reinigungsergebnissen.
Zum Einsatz kam eine kompakte Reinigungsanlage mit Fluttank zur Entfettung und Reinigung. Die Anlage kombiniert eine beheizte Arbeitskammer mit Spritz- und Flutreinigung, einem geschlossenen Maschinengehäuse mit Sicherheitswanne sowie integrierter Vakuumtechnik und Destillationseinheit.
Ergänzt wurde das System durch eine automatisierte Be- und Entladeeinheit, die die bestehenden Reinigungskörbe des Kunden integriert und einen stabilen sowie unterbrechungsarmen Prozess ermöglicht.
Und das Highlight: Trotz der Einfachheit der Anlage nutzt sie CnP – einen zyklischen Nukleationsprozess, der gezielt Mikroblasen im Reinigungsmedium erzeugt, die beim Kollabieren selbst feinste Verunreinigungen aus komplexen Geometrien lösen.
Mit durchschlagendem Erfolg: Bereits einen Tag nach Inbetriebnahme wurden Teile mit Sacklochbohrungen erstmals zuverlässig gereinigt – ein bislang unerreichtes Reinigungsergebnis.
Am Ende entstand für den Kunden nicht nur eine prozesssichere Reinigungslösung, sondern eine, die dessen Erwartungen deutlich übertroffen hat.
Unser Dank gilt Söderlunds für das Vertrauen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Neue Beschickung für schnellere und flexiblere Produktionsabläufe
Höhere Stückzahlen und kürzere Taktzeiten stellen viele Produktionsbetriebe vor neue Herausforderungen. Genau dafür haben wir bei HEMO unsere Beschickungslösung weiterentwickelt.
Die neue Ausführung ermöglicht deutlich größere und schwerere Chargen: Statt bisher 1200 mm sind nun Längen bis 1500 mm möglich, und auch das zulässige Gewicht wurde von 350 kg auf 500 kg erhöht. Gleichzeitig geht der Be- und Entladevorgang deutlich schneller – die Zeit vom Öffnen bis zum Schließen der Tür verkürzt sich um rund ein Drittel. Das macht die Lösung besonders interessant für Anwendungen, bei denen Geschwindigkeit und hohe Lasten gefragt sind.
Der entscheidende Vorteil liegt im neuen Ablauf: Die Beschickung steht bereits vor der Reinigungskammer in der richtigen Höhe bereit. Nach dem Reinigungsprozess wird sie einfach horizontal an die Charge herangefahren, fährt auf Entladeposition und die Körbe werden wie bisher auf die Rollenbahn abgesetzt. Das Öffnen und Schließen der Kammertüre kann zeitgleich mit den Hubbewegungen stattfinden, was wertvolle Taktzeit erspart.
Ein weiterer Pluspunkt: Die variable Beschickungshöhe erleichtert die Einbindung in bestehende Anlagen und eröffnet neue Möglichkeiten bei der Anlagenplanung. So lassen sich beispielsweise bei höherer Arbeitskammer Tanks platzsparend unterhalb der Reinigungskammer anordnen, was einen kleineren Footprint ermöglicht.
Mit dieser Weiterentwicklung unserer bewährten Technik bieten wir unseren Kunden eine Lösung, die Prozesse beschleunigt, mehr Flexibilität schafft und die Effizienz im Produktionsalltag spürbar erhöht.
Präzisionsreinigung für höchste Anforderungen
Wir bei HEMO haben mit der HEMO Titan eine Reinigungsanlage im Produktportfolio, die selbst höchsten Sauberkeits- und Sicherheitsanforderungen gerecht wird.
Die hier abgebildete Anlage ist für Bauteile mit Chargengrößen bis zu 3.000 × 600 × 600 mm ausgelegt und nutzt unser seit Jahrzehnten bewährtes Hybrid-Reinigungsverfahren aus modifiziertem Alkohol und zwei wässrigen Tanks (Reinigen/VE-Spülen), das zuverlässig verschiedenste Verunreinigungen entfernt und reproduzierbare Ergebnisse liefert.
Das Resultat: maximale Bauteilsauberkeit und Ausschussraten nahe null – besonders relevant bei hochpreisigen Komponenten.
Diese HEMO Titan wurde speziell für ein Projekt in der europäischen Verteidigungsindustrie konzipiert. Sie übernimmt die Feinreinigung von Raketenantrieben, bei denen selbst kleinste Verunreinigungen kritisch sind. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an Sauberkeit, Dokumentation und Rückverfolgbarkeit.
Effiziente Lösemittelaufbereitung in unseren Reinigungsanlagen
In unseren Anlagen beginnt der Aufbereitungsprozess im Verdampfer, wo das Lösemittel vom Öl getrennt wird. Das verdampfte Lösemittel wird anschließend im Kondensator wieder verflüssigt und dem Reinigungstank als Kondensat wiederzugeführt. Dadurch halten wir den Reinigungstank konstant sauber und das Lösemittel muss niemals getauscht werden.
In unserer erweiterten Restdestillation wird das Öl immer weiter aufkonzentriert, bis es schließlich automatisch aus der Anlagen in ein externes Fass ausgetragen wird, während das Lösemittel nahezu vollständig im Kreislauf verbleibt
Dieser Kreislauf reduziert Verluste zuverlässig, schont Ressourcen und sorgt dafür, dass das aufbereitete Lösemittel konstant in hoher Qualität vorliegt. So werden eine effiziente Rückgewinnung des Lösemittels und ein stabiler Reinigungsprozess gewährleistet.
Unterwegs in der Türkei. Intensive Gespräche. Wichtige Impulse.
Letzte Woche war unser Vertriebsmitarbeiter Karl Trautz gemeinsam mit Metin Güler, Geschäftsführer unserer türkischen Vertretung BEA Makine, bei zahlreichen Kundenbesuchen im Einsatz – unter anderem in Ankara, Istanbul und Bursa.
Die Termine führten unter anderem zu Automobilzulieferern, spezialisierten Drehereien und Betrieben aus der Luft- und Raumfahrt. Projekte wurden präzisiert, technische Details direkt an den Anlagen geprüft und Vorgaben klar definiert.
Solche Besuche zeigen immer wieder: Der persönliche Austausch vor Ort macht den Unterschied. So können spezifische Produktions- und Fertigungsanforderungen der Kunden gemeinsam besprochen und passgenaue Lösungen abgestimmt werden.
Besonders in Erinnerung bleibt die Gastfreundschaft von Metin und seinen Landsleuten. Professionell, aufmerksam und freundlich – selbst nach langen Termintagen.
Lieber Metin, vielen Dank für deinen Einsatz und die konstruktiven, erfolgreichen Tage.
Unsere neue HYBRID für Hartmetallwerkzeuge: Spitzenleistung bei Sauberkeit und Effizienz
Für einen der größten Hartmetallwerkzeughersteller der Welt haben wir eine neue HYBRID-Teilereinigungsanlage realisiert, die das Potenzial der Kombination aus wässriger und lösemittelbasierter Reinigung eindrucksvoll sichtbar macht.
Selbst bei höchsten Anforderungen an die Sauberkeit von Hartmetallwerkzeugen liefert die Anlage fleckenfreie und partikelarme Reinigungsergebnisse. Dank des flexiblen Einsatzes von Lösemittel und verschiedener wässriger Reiniger werden Ergebnisse erzielt, die mit rein wässrigen oder ausschließlich lösemittelbasierten Anlagen bisher nicht erreichbar waren.
Darüber hinaus überzeugt die Anlage durch hohe Energieeffizienz dank anlageninterner Mehrfachverwendung der eingesetzten Energie. Der Verbrauch von Lösemitteln und Wasser ist nahezu auf null reduziert, während der Platzbedarf, vor allem verglichen mit rein wässrigen Umsetzeranlagen mit oftmals mehr als 10 Bädern, minimal bleibt. Gleichzeitig sorgt das bediener- und wartungsfreundliche Anlagenkonzept für eine hohe Kosteneffizienz im täglichen Betrieb.
Die HYBRID-Technologie vereint unterschiedliche Reinigungsprinzipien zu einem durchgängig stabilen, effizienten und zukunftsfähigen Anlagenkonzept.
Wir bedanken uns bei unserem Kunden für das Vertrauen sowie die partnerschaftliche und konstruktive Zusammenarbeit.
Die HEMO GmbH ist TOP-INNOVATOR 2026!
Zum zweiten Mal in Folge gehören wir zu den TOP 100 innovativsten mittelständischen Unternehmen Deutschlands – eine Auszeichnung, die uns stolz macht!
Seit Jahrzehnten sind wir technischer Wegbereiter: von zukunftsorientierten Reinigungssystemen bis hin zu wegweisenden Lösungen in der Automation und Fördertechnik. Innovationskraft bedeutet für uns nicht nur neue Technologien, sondern vor allem den Mut, Dinge anders zu denken, Bestehendes zu hinterfragen und Ideen konsequent in die Praxis zu bringen.
Die erneute Auszeichnung bestärkt uns in dem, was wir tun – und zeigt, dass unsere Ideen und unser Engagement Früchte tragen. Ein großes Dankeschön geht an unser engagiertes Team, unsere Partner und Kunden, die uns auf diesem Weg unterstützen und begleiten.
An unseren beiden Standorten in Ötisheim und Bretten entsteht, was HEMO ausmacht: Lösungen mit Präzision, Verlässlichkeit und Qualität „Made in Germany“, entwickelt für Kunden auf der ganzen Welt. Hier werden Ideen gemeinsam zum Leben erweckt, Innovation vorangetrieben und Fortschritt greifbar gemacht. Von den ersten Absprachen mit unseren Kunden bis hin zur fertigen Anlage verbinden wir lokale Expertise mit globaler Reichweite – und sorgen dafür, dass unsere Anlagen und Systeme weltweit Maßstäbe setzen.
Unser Fuhrpark im neuen Look
Unsere Servicetechniker sind täglich bei unseren Kunden vor Ort – sei es für Schulungen, Umbauten, Wartungen oder Inbetriebnahmen. Damit sie zuverlässig und effizient arbeiten können, steht ihnen eine moderne Fahrzeugflotte zur Verfügung.
Diese startet 2026 im neuen Look: Professionell foliert, klar erkennbar und einsatzbereit für die Arbeit bei unseren Kunden.