Entfettungsanlage für die zuverlässige industrielle Bauteilreinigung

Die Entfettung mit Perchlorethylen (PER) ist ein leistungsstarkes Verfahren zur Entfernung von Ölen, Fetten und organischen Rückständen auf metallischen Bauteilen – besonders vor Wärmebehandlungen. Sie erfolgt in geschlossenen Toplader- oder Frontladeranlagen, die für große und komplexe Werkstücke ausgelegt sind.

Dabei kommen zwei Verfahren zum Einsatz: Beim Flutwaschen werden die Bauteile vollständig in PER getaucht, wodurch Verschmutzungen effektiv gelöst werden. Anschließend sorgt das Dampfentfetten für eine besonders gründliche Nachreinigung: PER-Dampf kondensiert auf den kühleren Bauteiloberflächen, löst verbleibende Rückstände und verdampft rückstandsfrei.

PER zeichnet sich durch hohe Lösekraft, gute Materialverträglichkeit und schnelle Trocknung aus. Da es gesundheitlich bedenklich ist, wird es ausschließlich in geschlossenen, rückgewinnenden Systemen eingesetzt, die strenge Umwelt- und Arbeitsschutzauflagen erfüllen.

Typische Einsatzbereiche sind die Automobilindustrie, der Werkzeugbau, die Luftfahrttechnik und die Medizintechnik, überall dort, wo höchste Sauberkeit und Prozesssicherheit gefordert sind.

Anwenderbericht aus der Praxis

Praxisbeispiel einer großdimensionierten Rohrreinigungsanlage für Edelstahlrohre in nukleartechnischen Anwendungen mit höchsten Anforderungen an Reinheit, Durchsatz und Prozesssicherheit.

Häufige Fragen zur Entfettung mit Perchlorethylen

Was ist Perchlorethylen (PER)?

Ein chloriertes Lösemittel mit hoher Fettlösekraft, ideal für die industrielle Teilereinigung.

Durch Flutwaschen und/oder Dampfentfetten in geschlossenen Anlagen.

Die Bauteile werden vollständig in PER getaucht, um Öle und Fette zu lösen.

PER-Dampf kondensiert auf den Bauteilen, löst Rückstände und verdampft rückstandsfrei.

Geschlossene Toplader- oder Frontladeranlagen, je nach Bauteilgröße und Handling.

Es löst organische Rückstände schnell und trocknet rückstandsfrei.

Ja, dank seiner geringen Oberflächenspannung erreicht es auch schwer zugängliche Bereiche.

Ja, das erhöht die Reinigungswirkung deutlich.

Sehr schnell – ideal für Prozesse mit hohen Reinheitsanforderungen.

Nein, es ist nicht brennbar, was die Arbeitssicherheit erhöht.

Ja, daher wird es nur in geschlossenen, überwachten Systemen eingesetzt.

Durch Destillation und Rückgewinnung innerhalb der Anlage.

Ja, moderne Anlagen halten die strengen Emissionsgrenzwerte aber ein.

Sie werden gesammelt und fachgerecht entsorgt oder aufbereitet.

Ja, aber nur unter strengen Sicherheits- und Umweltauflagen.

In der Automobilindustrie, Luftfahrt, Medizintechnik und im Werkzeugbau.

Ja, da es rückstandsfrei reinigt und keine Reaktionen im Ofen verursacht.

Je nach Anlagentyp können auch große und schwere Teile gereinigt werden.

In der Regel zwischen 15 und 45 Minuten, abhängig von Verschmutzung, Geometrie und Chargengröße.

Durch Sichtkontrolle, Rückstandsanalyse oder Partikelmessung.

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